#stayhome #flattenthecurve

Tja, meine Lieben, so haben wir uns das alles nicht vorgestellt. Ich schreibe lieber spannende oder lustige Posts, aber manchmal muss es wohl auch einmal ein ernster Beitrag sein. Die Welt sieht sich einer kritischen Virus-Bedrohung ausgesetzt, wie in einem schlechten oder vielleicht auch guten Film oder Buch. Also bleibt uns aktuell nichts anderes übrig, als brav zu Hause zu sitzen und zu hoffen, die Corona-Verbreitung dadurch so stark zu verlangsamen, dass unser Gesundheitssystem mit der Problematik besser umgehen kann und nicht total überrannt wird.

Viele müssen tagtäglich hart arbeiten, entweder im Gesundheitswesen oder im Versorgungsbereich, um für uns das Wichtigste am Laufen zu halten – vielen Dank dafür!!!
Andere dürfen nicht arbeiten, sind in Kurzarbeit, wurden unbezahlt freigestellt oder eventuell sogar zwangsweise gekündigt und müssen mit den Einkommenseinbußen klar kommen. Ebenso die vielen Geschäfte, die momentan aufgrund der Auflagen geschlossen sein müssen, oder Firmen, deren Einsatzbereich aktuell komplett weggebrochen ist, sehen sich einem teils enormen wirtschaftlichen Schaden ausgesetzt oder sind sogar in ihrer Existenz bedroht. Viele Kranke und viele Tote und viele an der Grenze ihrer Kraft. Schlimme Nachrichten, wohin man schaut, und das weltweit.
Einzig die Natur kann durchatmen, wenn die Welt stillsteht.

Wir haben das Glück, im Homeoffice arbeiten zu können. Björn sitzt im Büro, ich habe mich im Esszimmer eingerichtet. Ich nenne es liebevoll meine „Luxus-Einzelhaft“ – physisch getrennt vom eigenen Team und den Arbeitskollegen, so dass sich das auch erst einmal einspielen musste in den letzten zwei Wochen.

Und natürlich auch getrennt von Familie und Freunden und allem anderen. Aber was muss, das muss. Immer in der Hoffnung, dass sich alle an die Einschränkungen halten, aufeinander Rücksicht nehmen und sich gegenseitig so gut es geht unterstützen und wir diese Krise auch hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft überstanden haben – also mit möglichst einem blauen Auge davonkommen und nicht zu viele Verluste (in welchem Bereich auch immer) verkraften müssen.

Wie sich 2020 weiter gestalten wird, ist so offen wie noch nie, ebenso die Frage wann wieder einigermaßen Normalität einkehrt und wie viel „Wiederaufbau“ geleistet werden muss. Ob geschmiedete Pläne umgesetzt, Reisen angetreten werden können, das alles könnte ich jetzt eine Glaskugel fragen, wenn ich eine hätte. Es wird definitiv auch eine Zeit danach – also nach Corona – geben, aber wann und wie, … Ebenso wird es mit Sicherheit nicht die letzte Katastrophe sein, durch die wir durch müssen. So schwer es aber auch ist, werden wird oder gewesen sein wird, die Situation ist leider wie sie ist. Wir haben zumindest in der Hand, was wir daraus machen und wie wir damit umgehen. Daher ist durchhalten und positiv bleiben angesagt!

Deswegen werde ich euch – trotz Reiseunklarheit – bald von unseren nächsten USA-Roadtrip-Plänen erzählen (eigentlich September 2020) und mich zumindest gedanklich schon einmal darauf freuen. Denn irgendwann wird es soweit sein, definitiv!

Vielleicht nutze ich auch die nächste Zeit, um ein bisschen in der Vergangenheit zu kramen, schöne Erlebnisse auszupacken und euch daran teilhaben zu lassen.

So viel für heute. Bleibt gesund, passt auf euch und die anderen auf, bleibt so positiv wie möglich und macht das Beste aus der jetzigen Situation!

Auf bald, Tina


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2 Gedanken zu “#stayhome #flattenthecurve

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