Ein Tag in Peenemünde mit Sonne, Wind und Regen, bzw. mit historischen Schiffen, Raketen und Kraftwerken

Nach einer Nacht ohne frühen Wecker (zumindest früh für uns) krabbeln wir aus den Federn. Georg und ich gehen zum Anmelden nach vorne in die Hafengalerie, denn gestern Nacht war natürlich keiner mehr da. Wir planen mal eine weitere Nacht hier ein und können dann auch spontan noch um eine dritte verlängern.

Im Hellen sieht man sogar was von der Halbinsel, schöne neue und alte Boote, die Hafenbar, die Galerie, viel Historisches. Und hier gibt es auch diverse Museen.

Wir laufen noch um den ganzen Bereich herum und kommen auch fast bis zum kleinen Strand. Aber nur fast, denn es wäre dann doch noch ein ganzes Stückchen weiter laut Google und wir wollen ja auch irgendwann frühstücken. Daher geht es querfeldein schnell wieder zurück.

Nach einem ausführlichen Innenfrühstück – sonst fliegt alles weg – erkunden wir die Umgebung noch etwas ausführlicher und besuchen dann das Historisch-Technische Museum von Peenemünde.

Da die Homepage einen guten kurzen inhaltlichen Abriss gibt, bin ich so frei und zitiere von https://museum-peenemuende.de/:

Die Versuchsanstalten Peenemünde waren von 1936 bis 1945 das größte militärische Forschungszentrum Europas. Auf einer Fläche von 25 km² arbeiteten bis zu 12.000 Menschen gleichzeitig an neuartigen Waffensystemen, wie etwa dem weltweit ersten Marschflugkörper und der ersten funktionierenden Großrakete. Beide wurden als Terrorwaffen gegen die Zivilbevölkerung konzipiert, größtenteils von Zwangsarbeitern gefertigt und gelangten ab 1944 als „Vergeltungswaffen“ zum Einsatz im Zweiten Weltkrieg. Das Historisch-Technische Museum Peenemünde arbeitet die Geschichte der Entstehung und Nutzung dieser Waffen auf. Die Ausstellungen dokumentieren, wer in Peenemünde arbeitete, wie die Menschen lebten und warum die enorm aufwändigen Waffenprojekte durchgeführt wurden.

Neben den interessanten Ausstellungsstücken außen, gibt es innen auch viel zu entdecken, vom alten Kraftwerk bis hin zu vielen Forschungsergebnissen, historischen Gegenständen und Dokumentationen. Man kann hier viele Stunden verbringen, allerdings gibt es unserer Ansicht nach viel zu viel zu lesen. Die Anschauungsobjekte sind da natürlich ansprechender.

Auf jeden Fall spannend für alle, die sich für Historie, Technik und Raumfahrt interessieren.

Der geplante Absacker in der Hafenbar fällt leider aus, da hier nur bis 18 Uhr geöffnet ist und wir drei Minuten zu spät sind. Also direkt zum WoMo und zum Grillen. Es tröpfelt, also wird drinnen gegessen.

Da es draußen wieder schöner wird, kann alles für die After-Dinner-Shisha gerichtet werden: Tisch, Stühle, Shisha, Getränke. Und dann kommt der Wolkenbruch und es wird alles nass und schmutzig. Tja, nix war’s und es geht nach Schadensbegrenzung schnell nach innen. Es regnet und windet weiter, mal sehen wie das Wetter morgen wird. Der Abend wird heute auf jeden Fall nicht sehr lang. Georg ist schon schnell in sein Bett geklettert, ich schreibe Blog und werde mich auch bald hinlegen, Björn wird dann wohl noch ein bisschen lesen müssen, wenn er noch zu wach ist. 😉


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