Es geht nach Norden, aber wir bleiben im Osten – Ziel Usedom

Es hupt um 7.30, das heißt Georg muss aufstehen und am Bäckermobil Brötchen holen. Das heißt auch, Tina wird ebenfalls wach.

Also bleiben wir gleich auf und gehen mit unseren Duschmarken zum Duschen. Wir lernen, dass eine Marke hier nicht sehr lange reicht. Der komplett eingeseifte Georg entscheidet sich, nicht klebrig und nackig zur Rezeption zu gehen, um eine weitere Marke zu holen, sondern er trocknet sich und die mit Conditioner eingeseiften Haare einfach ab. Geht schon irgendwie und das Handtuch kann man ja bald waschen.

Ich lasse das Haarewaschen einfach gleich weg, und komme daher mit der Wassermenge klar… Björn hat später unerklärliches Glück, er kann in aller Ruhe duschen und die Haare waschen. Unglaublich.

Wir frühstücken gemütlich und brechen dann langsam Richtung Usedom auf.

Auf der Fahrt geht es dann noch durch den Spreewald und östlich an Berlin vorbei. Plötzlich blinkt ein Lämpchen und unser AdBlue muss nachgefüllt werden, sowas. Also suchen wir erst einmal eine geeignete Tankstelle und befragen Google, was wir eigentlich genau machen müssen und warum.

Zur Stärkung gibt es dann gleich noch nebenan einen Burger vom Mac und im Obi dann unter anderem eine kleine Wasserwaage, damit wir nicht immer schief schlafen, und einen Fußabstreifer für draußen, wenn es wieder sandige oder staubige Angelegenheiten gibt.

Weiter geht es durch Anklam und wir sehen schon das Meer und die Brücke nach Usedom. Nach 23 Jahren zurück auf die Insel, mal sehen, was sich alles geändert hat.

Auf der Ostseeinsel angekommen, fahren wir – mittlerweile ist es später Nachmittag – unter anderem durch das Seebad Ahlbeck nach Heringsdorf. Dort finden wir irgendwann einen geeigneten Parkplatz und schlendern durch das schöne Seebad, heben einen Geocache und gehen auf die Seebrücke. Die Sonne ist gerade weg, aber es gibt trotzdem schöne Fotos und es ist auch noch einiges los.

Der große Hunger meldet sich zu Wort, also gehen wir hier noch ins griechische Lokal Hellas.

Nun ist es schon recht spät und wir fahren noch ca. 45 Minuten durch Ückeritz, Koserow und Karlshagen nach Peenemünde und können dort auf dem Stellplatz Halbinsel Peenemünde, wie vorher telefonisch erfragt, zum Glück einfach einen Stellplatz aussuchen, Strom anschließen und den späten Abend ausklingen lassen. Hier werden wir nun zwei bis drei Nächte bleiben.

Es gibt die gewünschte Feierabendshisha, aber wir bleiben nicht so lange draußen sitzen, denn bei ca. 15 Grad und einer steifen Brise ist es echt scheißkalt. Also nichts wie rein…

Wir nutzen den Gasherd zum ersten Mal, es gibt Tee ☕ zu den Tortilla Chips und Krapfen.

Nachdem wir hier im Dunkeln angekommen sind und keine Ahnung haben, wo was ist, wird auch die bislang gemiedene Campingtoilette in Betrieb genommen. Wat mutt, dat mutt…

Die 4. Etappe:

Vom Großen Mochowsee über Lübben durch den Spreewald, an Berlin vorbei, nach Bernau, von dort über Anklam nach Usedom, durch Usedom, durch Ahlbeck nach Heringsdorf und letztendlich nach Peenemünde.


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