Mehr Zeit am Wattenmeer

Wir haben ausgeschlafen, aber nachts vergessen, die Heizung wieder etwas niedriger zu stellen, also war es irgendwann zu warm. Aber gut, besser als zu kalt.

Das Wetter ist wieder schön, warm und sonnig. Das WoMo steht so, dass wir uns Schatten bauen müssen. Nachdem die Markise nur das WoMo beschattet, nutzen wir noch unser Tarp. Nun können wir beschattet frühstücken.

Wir erkunden den Campingplatz, schauen uns die weiteren Einrichtungen, den See / das Rückhaltebecken an und spazieren weiter.

Dann geht es Richtung Meer, wir überqueren den Deich und wandern um die Schafe und ihre Hinterlassenschaften herum. Wir gehen den Hauptweg entlang und hören Musik aus dem Watt, also ab ins Watt. Wir treffen auf unsere Platz-Nachbarn, die mit Saxophon und Akkordeon uns, die Schafe und natürlich auch sich selbst unterhalten…

Wir waten weiter und checken mal die Gezeiten-Tabelle. Hier und da ein bisschen Schlamm, ein bisschen Wasser, ein bisschen grün.

Nachdem wir ohne Gummistiefel unterwegs sind, drehen wir irgendwann um und gehen weiter.

Wir machen kurz Pause an einem Siel, in dem überschüssiges Meerwasser unter dem Deich in das vorher besuchte Rückhaltebecken fließt. Es sind übrigens immer noch sehr viele Schafe da, zum Glück.

Als Goodie nach unserem Spaziergang gibt es ein selbst eingefrorenes Fruchtzwergeis. Wir stellen fest, dass echtes Eis dann meist doch besser ist.

Der Campingplatz hat sogar einen Naturbadeteich, es ist höchste Zeit für das erste Bad (Meer haben wir bislang ausgelassen und der elterliche Pool in Eutin zählt nicht). Aber warm ist es nicht, so gar nicht. Irgendwer sagte was von 17 Grad, aber wer weiß…

Es ist aber nicht nur ziemlich kalt (Schnappatmung), sondern auch sehr glitschig. Naturbadeteich mit Algenbildung, Seerosen und so. Man kann also praktisch im / ins Wasser schlittern. Aber ist man erst einmal drinnen, wird es langsam besser und draußen wärmt die Sonne uns relativ schnell wieder auf.

Bewegung macht Hunger und es ist schon Abend, also schmeißen wir den Grill an und freuen uns auf ein leckeres Mahl.

Die Sonne geht schon bald unter, es wird kühl und die Schnaken werden aktiver. Also noch eine kleine Abendshisha und wir begeben uns nach innen, um den Abend ausklingen zu lassen.

Wir haben uns entschieden, hier einen Tag länger zu bleiben, also sind wir hier jetzt noch bis übermorgen.

Positiv: man kann so viel und lange duschen, wie man will, alles inklusive. 😉


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