Regen in Wernigerode

Sonntag, 29.08.21

Wir schlafen aus, frühstücken spät, und schauen uns dann Wernigerode an. Zuerst das kleinste Haus, es ist wirklich sehr klein. In den ca. 25 qm haben früher angeblich 11 Personen gewohnt, mittlerweile ist es ein keines Museum, das leider – trotz anders lautender Info – schon geschlossen war.

Das typische Fachwerk ist auch hier überall sichtbar. Und viele Häuser sind schief und krumm und bunt.

Und es gibt die Eisenbahn mit Dampflok. Wir überlegen noch, ob wir morgen damit fahren wollen. Entweder mit der Harzquerbahn oder mit der Brockenbahn, allerdings sind die Fahrten recht teuer und da morgen wieder zu 95 % Regen gemeldet ist sowie Sturmböen und Unwetter, hätte man auf dem Brocken wohl eher keinen Spaß und sieht auch nichts… Mal sehen.

Wir schlendern weiter durch die Stadt und wechseln von Regenwolke zu Regenwolke. Das Handy ist irgendwann so nass, dass ich es zum Fotografieren gar nicht mehr mit dem Finger entsperrt bekomme und laufend die Linse trocknen muss.

Es gibt hier übrigens nicht nur das kleinste, sondern auch das älteste Haus.

Wir erhaschen noch einen Blick auf das Schloss, bevor es im Nebel versinkt. Das Wetter ist wirklich uneinsichtig.

Eine kurze Flucht ins Trockene bringt uns ins Louisen-Café und zu leckeren Torten mit ganz viel Sahne, schlecht für die Figur aber gut für die Stimmung.

Mit dem Riesenrad will auch kaum einer fahren, wundert mich nicht.

Nachdem wir wieder zuhause sind und das Restaurant um die Ecke nicht ans Telefon geht, ordern wir unser Abendessen über Lieferando von der Pizza-Box Wernigerode und speisen zuhause. War lecker.

Der Abend endet wieder unterhaltsam auf dem Sofa, zumindest geht uns der Serienstoff nicht aus.


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