Kurzurlaub im Fichtelgebirge

Sommer, Sonne, Sonnenschein… und Corona.
Dieses Jahr ist wirklich alles anders und während wir froh sind, dass es uns gut geht, und wir im Vergleich zu anderen „nur“ mit Luxusproblemen zu kämpfen haben, kann einem Zuhause trotzdem irgendwann die Decke auf den Kopf fallen. Also, Zeit für einen Kurzurlaub und Ausflug, tatsächlich der erste in 2020, obwohl schon über ein halbes Jahr vergangen ist.

Anfang August geht es also für vier Tage ins Fichtelgebirge, denn auch Deutschland hat sehr viele schöne Ecken, die einen Besuch Wert sind.

Wir starten am Samstag vormittag und kehren nach wenigen Kilometern erst einmal zum Frühstück im BrotHaus Forchheim ein, denn besser kann man seinen Urlaub doch nicht beginnen, oder?

Frisch gestärkt, und bei steigenden Temperaturen, fahren wir ins Naturwaldreservat Fichtelseemoor und spazieren bei mittlerweile 36 Grad (für mich natürlich viel zu heiß und schwül) um den Fichtelsee und durch zum Glück schattigen Wald. Natürlich nicht allein, denn in und um den See tummeln sich zahlreiche Ausflügler, Urlauber, Sonnenhungrige, Familien, Freunde und Hunde.

Landschaftlich wirklich ein Traum und definitiv ein Ort, der vielleicht bei unserem Roadtrip im September (Deutschland statt USA) als erstes Ziel dienen könnte, aber dazu mehr im nächsten Blogeintrag ;-).

Bilder sagen mehr als tausend Worte, daher hier ein paar Schnappschüsse und Bildcollagen:

Bevor es zurück zum Parkplatz geht, gibt es erst einmal ein kühles Getränk und Eis beim Waldhotel am Fichtelsee.

Weiter geht es dann in das Golfhotel Fahrenbach in Tröstau, und nein, wir sind da tatsächlich nicht zum Golfspielen, alle anderen aber wohl schon.

Abendessen gibt es auf der schönen Terrasse mit Blick auf den Golfplatz und leckerer Vor-, Haupt-, und Nachspeise (Pfifferling- und Karotten-Ingwer-Suppe, Schweinelende und Lammhaxe, Dessert Allerlei und Schokosoufflé). Sehr lecker und definitiv nicht zu wenig, aber für mich eigentlich schon zu viel.

Am Sonntag geht es nach dem Frühstück bei bestem Wetter erst einmal auf Erkundungstour um das Hotel, den Golfplatz und zum Natursee, der auch als Badesee genutzt werden kann.

Da wir vom Comic-Museum in Schwarzenbach an der Saale, dem Erika Fuchs Haus, vorab schon Positives gehört haben, statten wir „Entenhausen“ einen Besuch ab und erleben die Geschichte des Comic hautnah und schwelgen gleichzeitig auch in Kindheitserinnerungen.

Sehr schön gemacht, klein aber fein, mit Bibliothek zum Schmökern am Ende und wirklich einen Besuch wert.

Kakao und Kuchen gibt es dann auf dem Hof des schnuckeligen „Das kleine Cafe“, danach noch ein Spaziergang durch die Stadt Schwarzenbach an der Saale. Einen Geocache auf dem Weg nehmen wir nach kurzer Suche natürlich mit.

Passend zum Wetterwechsel von schön zu verregnet fahren wir zurück ins Hotel, um bei unseren Lomi Lomi Massagen zu entspannen, bevor wir uns fürs Abendessen fertig machen. Wir speisen innen, denn es hat sich mittlerweile eingeregnet. Dieses Mal teilen wir uns eine Vorspeise auf zwei Tellern (Antipasti) und nach dem Hauptgang (Rinderfilet) bin ich satt und schaffe keinen Nachtisch mehr.

Der verregnete Montag lädt nach dem Frühstück nur zu einem ganz kurzen Spaziergang ein.

Der Rest des Tages wird relaxend mit Lesen und Spielen verbracht.

Es gibt ein letztes leckeres Abendessen im Restaurant (wieder Antipasti, Burger, Schweinelende).

Dienstag ist schon Abreisetag, so dass wir nach dem Frühstück unseren Koffer packen und auschecken. Allerdings geht es noch nicht heim, sondern wir machen auf dem Rückweg einen Abstecher nach Creußen.

Dort erwarten uns meine Schwiegereltern Marliese und Kurt mit einem leckeren Mittagessen und wir verbringen einen schönen Nachmittag, bevor wir endgültig nach Hause fahren und unser Kurzurlaub wieder zu Ende ist. Schön war’s!


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