Nach einer warmen Nacht (wir haben dieses Mal die WoMo-Heizung glücklicherweise angeschaltet), gibt es erst einmal ein schönes Frühstück, bevor wir uns wieder abreisebereit machen.

Eigentlich wollten wir noch die Festung Königstein mitnehmen, aber wir haben leider keinen Parkplatz bekommen. Es geht also weiter durch die deutschen Lande, vorbei an GroWiAnen, Kraftwerken und Feld, Wald, Wiese…

Nachdem wir ab jetzt spontan nächtigen wollen, muss man natürlich bei den kurzfristigen Anfragen auch mit noch schnelleren Absagen rechnen. Also kostet es mich auf der Fahrt diverse Anrufe, bis wir im Spreewald endlich einen Campingplatz finden, der uns noch ein schönes Plätzle bieten kann.
Im Zwischenziel Görlitz angekommen, parken wir etwas außerhalb und laufen durch das hübsche Friedhofsgelände in die Stadt.

Dort geht es dann am Nikolaiturm vorbei in die sehenswerte historische Altstadt.

Zielstrebig machen wir uns auf den Weg zum Café Herzstück, in dem wir sehr nett empfangen und in den schnuckeligen Innenhof geleitet werden. Wir genießen leckere Getränke und vegane / vegetarische Kuchen in einer besonderen, alternativen Atmosphäre (so ähnlich und schön wie im Wunschlos Glücklich in Würzburg).

Es geht als Nächstes runter zum Fluss Lausitzer Neiße und auf die Altstadtbrücke. Von dort aus hat man nicht nur eine schöne Aussicht, sondern man ist – schwups – direkt auf der Brücke über die Grenze gelaufen und hat einen Fuß nach Polen gesetzt.


Es geht zurück durch die Stadt und wieder zum WoMo, denn uns läuft leider die Zeit etwas davon und wir haben noch knapp zwei Stunden nach Schwielochsee / Lamsfeld und zu unserem Campingplatz am Großen Mochowsee.
Dort angekommen und freundlich aufgenommen (die Vorabtelefonate waren auch schon sehr unterhaltsam und humorvoll), dürfen wir uns einen der noch freien Plätze aussuchen. Der schöne See ist frisch und hat sogar einen kleinen Sandstrand. Zusammen mit der Sonne bietet dieser auch beste Motive für die Kamera, ebenso natürlich lädt er zum Ruhe genießen und Kraft tanken ein.



Unser Nachtquartier ist bezogen und unser Vorplatz wird gerichtet. Die Markise wäre zwar nicht nötig gewesen, aber wenn schon, denn schon… Nachdem wir unterwegs eingekauft haben, wird neben der Entspannungs-Shisha dieses Mal auch der Grill angeworfen.
Um 20 Uhr sitzen wir alleine draußen, weil sich alle anderen jeweils scheinbar schon zu Bett oder nach innen begeben haben. Nachdem die Sonne weg ist, wird es auch sehr schnell dunkel und auch sehr schnell kalt. Am Ende sitzen wir etwas wärmer bekleidet bei 13 Grad unter unserem nun leicht beleuchteten Vordach und futtern unser feines Grillgut.

Danach räumen wir aber schnell alles zusammen und ziehen uns auch in unseren vorgeheizten Innenraum zurück um noch etwas zusammen zu sitzen, Musik zu hören oder, in meinem Fall, schnell die zwei letzten Blogeinträge zu schreiben… 😉
Die 3. Etappe:
Von Königstein über Bautzen nach Görlitz und von dort durch den Spreewald nach Lamsfeld.
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