TuB in Rothenburg ob der Tauber

Während wir aktuell dem abwechslungsreichen Aprilwetter mit Schnee, Graupelschauern, Regen und Frost ausgesetzt sind, erinnern wir uns doch gern an das schöne 20-Grad-Wochenende im März:

Der letzte Städtetrip ist eine Weile her und da bieten sich doch ein paar schöne Tage Mitte / Ende März 2022 an, um endlich einen im letzten Jahr geplanten Kurztrip nachzuholen. Es geht also nach Rothenburg ob der Tauber.

Nach schöner kurzer Fahrt im Städtchen angekommen, parken wir am Stadtrand und betreten durch das Klingentor das Stadtinnere auf dem Weg zu unserer Ferienwohnung.

Samstag bis Montag sind wir zu Gast in der Ferienwohnung der Familie Muss. Die kleine Wohnung ist wirklich liebevoll eingerichtet und bietet alles, was man sich für ein paar schöne Tage wünscht. Man könnte in der gut ausgestatteten Küche natürlich auch kochen, aber wir möchten die Tage lieber die heimische Gastronomie ausprobieren.

Da dieser Blogbeitrag drei Tage zusammenfassen wird, werde ich die nächsten Abschnitte nicht chronologisch aufteilen, sondern nach Themen gruppiert: Sightseeing & besondere Highlights sowie Gastronomie. Vor allem wird es mehr Bilder als Text geben 😉.

Das schmucke mittelalterliche Städtchen ist wirklich einen Besuch wert, es gibt viel zu sehen, bestaunen, erleben und wenn das Wetter so toll mitspielt wie bei unserem Besuch, dann macht es noch mehr Spaß.
Die ganze Altstadt, von Stadtmauer und Toren umgeben, ist wunderbar fußläufig zu erkunden.
Historisch gibt es natürlich viel Wissenswertes über das mittelalterliche Städtchen, wir haben uns aber hauptsächlich treiben lassen und die Architektur, Sehenswürdigkeiten und tolle Atmosphäre genossen. Das lässt sich hoffentlich durch die folgenden Bilder etwas miterleben…

Der Klostergarten öffnet leider erst im April, daher blieb nur der Blick durch das verschlossene Tor.

Die berühmte gotische Kirche St. Jakob haben wir nur von außen bewundert, da die Öffnungszeiten leider nicht ganz in unseren Zeitplan gepasst haben. Aber es soll sich lohnen, vor allem der Altar von Tilman Riemenschneider und die Fenster. Um die Kirche nach Fertigstellung zu erweitern (trotz begrenzter Möglichkeiten) wurde kurzerhand über die Straße gebaut und ein Tunnel geschaffen… sozusagen ein Drive Through 😂.

Der Marktplatz mit dem stattlichen Rathaus ist nicht nur ein schöner Mittelpunkt, hier starten auch diverse Stadtführungen.

Wer Fachwerk liebt, bekommt hier viel zu sehen.

Ein Besuch bei Käthe darf natürlich nicht fehlen, so haben wir uns das Weihnachtsdorf angesehen und uns kurzzeitig auf einem Weihnachtsmarkt wiedergefunden. Fotos waren drinnen dann allerdings leider nicht erlaubt. Das Weihnachtsmuseum haben wir aber ausgelassen, denn uns ist eigentlich gerade eher nach Frühling :-).

Die Stadtmauer und die Tore / Türme sind wirklich gut erhalten und sehr sehenswert. Man kann sogar hochgehen und oben entlanglaufen. Da hat man natürlich einen prima Blick.

Gerne hätten wir an einem Abend in der mittelalterlichen Höll gespeist, allerdings haben wir keinen Tisch mehr bekommen. Da uns das bei diversen anderen Lokalitäten auch passiert ist, wissen wir nun, dass man auch im März bei wenig Touristenandrang schon etwas vorab zum Frühstück oder Abendessen reservieren sollte.

Der Burggarten ist bei dem tollen Wetter eine schöne Station. Eine Burg gibt es hier allerdings nicht mehr. Angeblich ist ein entferntes Erdbeben schuld, das aber hier nur die Burg getroffen hat. Eine alternative Erklärung könnte sein, dass die Bewohner das „Baumaterial“ für innerstädtische Baumaßnahmen zweckentfremdet haben.

Das Plönlein ist eine bekannte Sehenswürdigkeit und beliebtes Fotomotiv.

Einen Besuch wert ist auch das mittelalterliche Kriminal- und Rechtsmuseum, hier gibt es auf 4 Etagen viel zu sehen und zu lesen. Ein paar Foltergeräte, Waffen, Rechtliches und ganz viele alte Schriftstücke.

Ein besonderes Erlebnis ist auch eine Tour mit dem Nachtwächter, sehr interessant, unterhaltsam und lustig.

Nun kommen wir zu den Gaumenfreuden. Wie oben schon beschrieben sollte man am besten immer reservieren, wenn man bestimmte Lokalitäten besuchen will.

Folgende Cafés und Restaurants können wir empfehlen.

Im „Café Lebenslust“ gibt es leckere Kuchen, aber auch Snacks, Warmes oder Frühstück. Hier ist es sehr gemütlich und individuell, nette Leute und wirklich leckerer Kuchen. Der Rest klang auch gut. 👍

Ein weiteres schnuckeliges Café ist das „Café Einzigartig“, hier haben wir sehr gut gefrühstückt. Man ist mitten in Antiquitäten, Deko und einer alternativen Verkaufsboutique, denn alle Stücke, Möbel etc. kann man auch erwerben. Und die Lektüre ist wirklich antik… 😂

Gutbürgerlich essen kann man im „Gasthof Goldendes Lamm“ am Marktplatz. Wir hatten leckere Schweinemedaillons.

Einen leckeren Burger und hausgemachte Eistees gibt es im Rothen-Burger. Mhmm.

Auch im „Gasthaus zur Schranne“ lässt es sich sehr lecker fränkisch essen.

Vor der Heimfahrt haben wir die Sonne genossen und uns noch eine heiße Schokolade bei der Ratsstube am Marktplatz gegönnt. Dazu gab es noch ein paar Streicheleinheiten für die süße, kleine Lilly.

Ein schöner Ausflug, ein tolles Städtchen und super Wetter. Da hat alles gepasst.


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